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Private & Public Cloud

Private & Public Cloud

Was ist die “Cloud”?

“Cloud is just someone else’s computer” oder “There is no cloud, it’s just someone else’s computer”: Diese unter IT-Fachkräften bekannte Sprüche resümieren, was hinter dem Begriff “Cloud” im Grunde steckt – die virtuelle Verbindung (also das Internet) vom Endgerät eines Benutzers zur Hardware des Hosts (= der Bereitstellende), über die das, was man nutzt, geliefert wird. Vereinfacht und praxisnah erklärt: Wenn Sie via Netflix einen Film sehen oder unterwegs über Spotify Musik streamen, ist das nichts anderes als Cloud-Computing.

Denn die Daten, die Sie konsumieren (Filme bzw. Lieder), haben Sie ja nicht auf Ihrem Endgerät, also Ihrem Smartphone beispielsweise, gespeichert, sondern der Host (also Netflix bzw. Spotify) hat diese Daten auf seinen Servern (sprich auf speziellen Computern) gelagert und stellt sie Ihnen im Moment des Konsums über das Internet bereit. Das bedeutet Cloud. Früher, als es Cloud-Computing noch nicht gab, haben Sie sich Musik CDs gekauft (heute selbstverständlich auch noch möglich), DVDs eingelegt und so ein Stück Hardware benötigt. Die Cloud umgeht das und vereinfacht Vieles.

Private Cloud

Von dieser spricht man, wenn Sie Ihre Dienste (also Programme bzw. Software) auf einem eigenen Server betreiben und es durch VPN-Tunneling ermöglichen, dass Sie und Ihre Mitarbeiter bzw. Kollegen auf die Dienste, Programme und Daten Ihres selbst betriebenen Servers zugreifen können.

Public Cloud

Hier sind wir wieder beim Beispiel Netflix und Spotify. Um es auf die Unternehmenswelt zu übertragen: Google Drive ist beispielsweise ein sehr bekannter Public Cloud Dienst. Hier liegen Ihre Daten beispielsweise bei Microsoft, wenn Sie Google Drive benutzen, und die Daten wandern durch das Internet, wenn Sie sie nutzen.

Zu beachten ist beim Cloud-Computing immer die Internetgeschwindigkeit. Wer mit größeren Datenmengen arbeitet (z.B. Designer bzw. Entwickler), wird keine Freude daran haben, mit einer durchschnittlichen Internetleitung über die Cloud zu arbeiten. Eine standardmäßige Internetleitung mit 100Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload liefert so beispielsweise ca. 8MB pro Sekunde im Download und ca. 3MB pro Sekunde im Upload.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass praktisch niemals seitens der Internetprovider die volle Kapazität einer Internetverbindung zur Verfügung steht und nie die volle Leistung der gegebenen Geschwindigkeit verfügbar ist, da auch noch andere Kollegen die Internetverbindung benutzen sowie Hintergrunddienste Internetgeschwindigkeit beanspruchen, dann ist klar, dass größere Dateien mehrere Sekunden bis zu einigen Minuten benötigen können für den Down- bzw. Upload. Kein schönes Szenario für den Arbeitsalltag. Insofern ist immer zu prüfen, mit welchen Datenmengen ein Unternehmen arbeitet und wie viel Leistung die Internetverbindung hergibt.

Vor- und Nachteile

Vorteile: Keine Anschaffungskosten für Hardware, keine großen initialen Lizenzkosten, kaum Verwaltungsaufwand.

Nachteile: Die Daten liegen beim Anbieter, die Internetverbindung muss in vielen Fällen sehr gut und dementsprechend teuer sein, die Kosten für Cloud-Dienste sind auf Dauer meistens und teilweise signifikant höher als bei einer On-Premise-Lösung (dem Gegenteil der Cloud).

Fazit

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